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  Das Detmolder Klimaschutzkonzept 2008-09
NEI 
Niedrig-Energie-Institut 
Dipl.-Pol. Klaus Michael 
32756 Detmold, Sachsenstr.27 
Tel: 05231-390 747, Fax: 390 749

 
 
 
Hintergrund
Das Niedrig-Energie-Institut (NEI) hat im Auftrag der Stadt Detmold ein Klimaschutzkonzept für Detmold erarbeitet.
Grundlage waren die Beschlüsse des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt vom 06.12.2007 und 14.02.2008. 
Es umfasst bisher zwei Teile:

Teil 1 ist eine Analyse des tatsächlichen Verlaufs des Energieverbrauchs, der CO2-Emissionen, der Entwicklung der Kraft-Wärme-Kopplung und der regenerativen Energien in Detmold zwischen 1990 und 2006. Hierin wurde untersucht, ob die international (Kyoto) und bundesweit gesetzten energie- und klimapolitischen Zielvorgaben zur CO2-Reduktion auch in Detmold erreicht werden. Dieser Teil ist bereits fertig. Die Ergebnisse wurden dem Haupt- und Finanzausschuß am 5.Juni 2008 berichtet. Das Ergebnis zeigt, dass die auf den Zwischenzeitraum 1990-2006 entfallende anteilige CO2-Minderung bisher bei weitem nicht erreicht wurde. Die absoluten CO2-Emissionen in Detmold haben sich seit 1990 fast gar nicht verändert; bezieht man die Bevölkerungszunahme durch Migrationsgewinne ein, sind sie pro Kopf um etwa 11,5 % urückgegangen. Bis 2006 hätten sie allerdings schon um 21,3 % zurückgehen sollen. Bis 2020 sollen sie gegenüber 1990 um 40 % zurückgehen. Der Bericht zu Teil I kann hier downgeloaded werden. 

Teil 2 ist wesentlich umfangreicher.Er enthält Potentialanalysen, wo und wie in Detmold in den nächsten Jahren wieviel CO2 eingespart werden kann und wurde dem Haupt- und Finanzausschuss am 28.05.2009 vorgelegt. Der hier downloadbare Bericht zu Teil II umfasst Handlungspotentiale und Handlungsempfehlungen zu folgenden Bereichen:
- CO2-Einsparung durch energetische Gebudesanierung 
- CO2-Einsparung aus Energieerzeugung und Verteilung (Planungen der Stadtwerke Detmold)
- CO2-Einsparung bei Mobilität (ÖPNV- und Verkehrsplanung)
- CO2-Einsparung aus Stadtentwicklung (u.a. solares und energiesparendes Bauen)
sowie Hinweise auf Klimaschutz und Hochwasserrisiken in Detmold.

In Teil II des Klimaschutzkonzeptes waren auch Einsparmöglichkeiten in Detmolder Wohngebäuden ausgelotet werden. Dazu waren im November 2008 etwa 38.000 Fragebögen an alle Haushalte verteilt, in denen um Mitteilung der energetischen Gebäudedaten gebeten wurde. Etwa 900 Antworten konnten ausgewetet werden. Der Teilbericht mit der statistischen Auswertung dieser Umfrage kann hier auch downgeloaded werden. Hausbesitzer, die noch keine Angaben zu ihren Gebäuden gemacht haben, werden witerhin gebeten, diese Angaben noch zu machen und dazu den Fragebogen an die Stadt oder direkt an das Niedrig-Energie-Institut zurück zu senden, zu faxen oder per Email zu senden. Vielen Dank dafür schon im Voraus. Den Fragebogen können Sie hier downloaden.

In Teil 3 des Detmolder Kimaschutzkonzepts sollen ab Mitte 2009 und bis 2020 die empfohlenen Maßnahmen umgesetzt werden. Hierzu werden politische Beschlüsse und weitere Aktivitäten Dritter erwartet. Die stärksten Einzeleffekte dürfte durch die Verdrängung von Öl- und Gasheizungen durch Fernwärme sowie du´rch die energetische Altbausanierung erfolgen. Weiterhin wurde ein Klimabeirat eingerichtet. 

Klaus Michael

Stand: 14.02.2014